Koenig & Bauer News Feed http://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Mon, 22 Jul 2019 01:16:36 +0200 Mon, 22 Jul 2019 01:16:36 +0200 news-1435 Wed, 17 Jul 2019 10:41:39 +0200 Commander CT für Florida https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/commander-ct-fuer-florida/
  • Moderne Zeitungstechnik
  • Hohes Maß an Automatisierung
  • Neue Produktionshalle für Commander CT
  • Investition in die Zeitung  
  • The Villages Operating Company aus Florida investiert in eine Commander CT 6/2 von Koenig & Bauer. Für die dreifachbreite Anlage mit drei Rollenwechslern, drei Drucktürmen und einem Falzwerk wird eine hochmoderne neue Produktionshalle gebaut, mit der Möglichkeit die Commander CT auch noch erweitern zu können. Die Auslieferung der neuen Zeitungsrotation ist für das 3. Quartal 2020 geplant. „Es war uns wichtig, dass wir einen Partner an unserer Seite haben, auf den wir langfristig bauen können und der stabil aufgestellt ist. Vom ersten Gespräch an, hatten wir ein offenes und vertrauensvolles Verhältnis – und die Qualität der Produkte von Koenig & Bauer hat uns natürlich auch überzeugt“, so Phil Markward, Verlagschef bei der Villages Media Group. Neben Werbebroschüren, Zeitschriften und externen Kundenaufträgen ist das Herzstück der Mediengruppe die Tageszeitung The Villages Daily Sun. In den USA ist es eine der wenigen Zeitungen, bei denen die Auflage kontinuierlich steigt. Die Druckkapazität der neuen Commander CT 6/2 beträgt pro Stunde 90.000 vierfarbige Zeitungen. Stefan Segger, Vertriebsdirektor Koenig & Bauer Digital & Webfed: „Wir freuen uns einen neuen Kunden von unseren Anlagen überzeugt zu haben. Ich glaube wir konnten erneut zeigen, dass wir mit unseren Hochleistungsrotationen weltweit Marktführer sind und dass man mit uns einen Partner an der Seite hat, auf den man sich verlassen kann.“ Sieben von den letzten acht großen Zeitungsrotationen, die nach Nordamerika verkauft wurden, sind Maschinen von Koenig & Bauer.

    Kurz nach der Vertragsunterschrift in Florida: James Sprung, Associate Publisher, The Villages Media Group; Winfried Schenker, Vertriebsleiter Koenig & Bauer Digital & Webfed; Phil Markward, Verleger, The Villages Media Group; Stefan Segger, Vertriebsdirektor Koenig & Bauer Digital & Webfed; Steve Infinger, Produktionsdirektor, The Villages Media Group; Jürgen Gruber, Vertriebsleiter Koenig & Bauer (US) Inc.; Dan Sprung, Marketingdirektor, The Villages Media Group (1)

    The Villages

    Mit einer täglichen Auflage von knapp über 60.000 Zeitungen wächst The Villages Daily Sun seit Jahren stetig an. Vertrieben wird die Zeitung vor allem in The Villages, einer rasant wachsenden Stadt in Florida, knapp eine Stunde von Orlando entfernt. Rund 120.000 Menschen leben dort und jeden Monat werden 300 neue Häuser gebaut. Phil Markward: „Die gedruckte Zeitung ist Teil unserer Community Philosophie und wir merken, dass die Ansprüche an die Zeitung besonders hoch sind. Qualitätsjournalismus muss daher auch gut präsentiert werden. Nachdem wir in den letzten 20 Jahren ein stetiges Auflagenwachstum verzeichnet haben, sind wir fest davon überzeugt, dass auch in den kommenden Jahren die Auflage weiter steigen wird.“

    Automatisiert, flexibel und zuverlässig

    Ein umfangreiches Automatisierungspaket aus RollerTronic-Walzenschlössern, einer CleanTronic-Zylinderwaschanlage, Farb- und Schnittregisterregelungen, Farbmess- und Regelsystemen und den vollautomatischen Plattenwechselsystemen reduziert Rüstzeiten, Makulatur, Bedien- und Wartungsaufwand auf ein Minimum. Gesteuert wird die Commander CT über einen neuen ErgoTronic-Leitstand mit EasyTronic zum optimierten Anfahren der Rotation. Ein umfangreiches Softwarepaket für Wartung und Instandsetzung ermöglicht die Vereinfachung und Transparenz der betrieblichen Abläufe im technischen Bereich.   

    Im 3. Quartal 2020 wird die neue Commander CT ausgeliefert (2)

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    news-1431 Mon, 15 Jul 2019 12:56:46 +0200 DruckArt zeigt Format https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/druckart-zeigt-format/
  • Kleine Kunstwerke zur Präsentation edler Marken
  • Sechsfarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung
  • Qualität und Rüstzeiten im Fokus
  • Hohe Wertschöpfung unter einem Dach  
  • Seit einem Jahr ist bei DruckArt eine Sechsfarben-Rapida 106 mit Lackturm und Auslageverlängerung im Einsatz (1)

    Modern und nach Feng-Shui-Richtlinien gestaltet präsentiert sich das Firmengebäude von DruckArt im oberbayerischen Kaufering (8)
    Schon beim Betreten des Foyers von DruckArt im süddeutschen Kaufering wird deutlich, dass es sich um ein ganz besonderes Unternehmen der grafischen Industrie handelt. Der Eingangsbereich ist nach Feng-Shui-Regeln gestaltet – Wasser, Pflanzen und sehr viel Kunst sorgen für einen Wohlfühlfaktor und schaffen den lebenswerten Mittelpunkt zwischen Verwaltung und Drucksaal.

    Dieses Flair setzt sich in den Druckprodukten des Unternehmens, das seit 2012 zur Geiselberger-Gruppe gehört, fort. Bei DruckArt entstehen überwiegend Sekundärverpackungen für die Textil-, Mode- und Kosmetikindustrie – von Kleinst- bis zu Millionenauflagen mit einem Höchstmaß an Veredelungen. Manchmal sind es kleine Kunstwerke, mit denen sich die Marken präsentieren. Standortleiter Andreas Seitz formuliert es so: „Unsere Arbeit beginnt dort, wo die meisten anderen aufhören.“ Sei es hinsichtlich zu kleiner Auflagen, des hohen Veredelungsanteils oder bezüglich des Anteils an Handarbeit.

    Über die neue Technik freuen sich (v.l.n.r.): Drucker Dennis Gollent, Gavin Elflein von Koenig & Bauer Deutschland, Andreas Seitz, Standortleiter der Geiselberger-Gruppe, und Produktionsleiter Florian Schöck (2)

    Einsatz vom Dünndruck bis zum starken Karton

    Für effektvolle Veredelungen verfügt DruckArt über eine moderne Veredelungsstanze (4)
    Seit einem Jahr produziert eine Rapida 106 von Koenig & Bauer im Drucksaal des Unternehmens. Mit der Sechsfarbenmaschine, die über ein zusätzliches Lackwerk verfügt, erweiterte DruckArt sein Produktportfolio hinsichtlich des Formats aber auch in Bezug auf die verarbeitbare Bedruckstoff-Palette.

    Mit der Rapida 106 hielt zudem der mittelformatige Bogenoffset im Unternehmen Einzug. Vorher wurde nur im Halbformat produziert. Durch die Formatvergrößerung vergrößert sich das Produktportfolio deutlich. Daneben erhöht sich die Kapazität mit der deutlich produktiveren Maschine. Sie ist so universell ausgestattet, dass sie sowohl dünne Bedruckstoffe wie Beipackzettel mit 40 g/m2 verarbeiten kann, als auch Karton mit 800 g/m2.

    Die Technik der Rapida 106 überzeugte die Fachleute von DruckArt bereits in ersten Präsentationen. Sie zeichnet sich durch hohe Performance und ihre Vielseitigkeit aus. Daneben bieten DriveTronic-Anleger und ziehmarkenfreie Anlage (DriveTronic SIS) deutliche Vorteile beim Verarbeiten des breiten Bedruckstoff-Spektrums – vom Wegfall manueller Einstellungen bis hin zum schonenden, ruckfreien Stapelhub.

    Viele hochwertige und außergewöhnliche Produkte gewinnen durch handwerkliche Prozessschritte (5)

    Hohe Druckqualität und kurze Rüstzeiten

    Klein aber fein: in Abhängigkeit von Schachtelgröße und Verarbeitung wird auch in deutlich kleineren Formaten produziert (3)
    Die Maschine ist schnell in Farbe und die verschiedenen Messsysteme sorgen für konstante Druckergebnisse. Die Messtechnik mit QualiTronic ColorControl und LiveView beeindruckt regelmäßig Kunden, die zur Abstimmung an die Rapida kommen. Produktionsleiter Florian Schöck hat daneben sehr gute Erfahrungen beim Druck komplizierter Farbflächen gesammelt: „Dafür ist die Rapida 106 wie geschaffen. Flächen stehen exzellent auf den jeweiligen Bedruckstoffen.“

    Durch den nicht unerheblichen Kundenkreis von Startups aus allen Branchen liegt die Auflage im niedrigen Bereich und umfasst manchmal nur 100 bis maximal 5.000 Bogen. Damit spielt die maximale Druckleistung eine geringere Rolle. Dagegen kommt es auf kurze Rüstzeiten an. Das heißt, DruckArt ist auf schnelles Waschen und schnelle Farbwechsel fokussiert. Denn häufig wird mit bis zu sechs Sonderfarben und danach wieder im Vierfarbsatz produziert. Dabei sind Gold- und Silberfarben stark nachgefragt. Das automatische Stillsetzen von nicht benötigten Farbwerken vereinfacht die notwendigen Wechselprozesse deutlich. Es entfällt das Auftragen von Leerlaufpaste und das Abwaschen derselben. Dafür erhöht sich die Druckzeit. Wenn Innenseiten von Faltschachteln zu bedrucken sind, lassen sich die ersten Werke auch zum Abpudern einsetzen.

    Hochwertig veredelte Verpackungen für Kosmetik-Produkte – oft in kleinen Mengen – gehören zum Produktionsschwerpunkt von Druckart (6)

    Hochwertige Veredelung – exakt nach Wunsch

    Trotz außergewöhnlicher Produkte und hohen Veredelungsaufwendungen achten die Mitarbeiter von DruckArt darauf, mit knappen Budgets die Wünsche ihrer Auftraggeber bis ins kleinste Detail zu erfüllen. Bei aufwendigen Faltschachteln prüfen sie genau, welche der kostenintensiven Handarbeits-Prozesse sich maschinell umsetzen lassen.

    Das beginnt bei der Lackierung. Alles, was möglich ist, wird über den Lackturm der Rapida 106 im Inline-Prozess lackiert: Neben Flächen- und Nutzenlackierungen mit unterschiedlichen Dispersionslacken entstehen Soft-Touch- sowie Dripp-Off-Effekte. Durch schnelle Rasterwalzenwechsel lassen sich zudem unterschiedliche Lackschichtdicken auftragen. Heißpräge- und Hologrammfolien sowie Cellophanierungen sorgen zudem für einen edlen Auftritt der entsprechenden Brands.

    Einige Label aus den Bereichen Naturkosmetik und Mode legen zudem auf den Einsatz veganer Produkte Wert. Hierfür erbringt DruckArt den Nachweis, dass Farben, Lacke, Klebstoffe und alle weiteren benötigten Hilfsmittel ohne tierische Bestandteile zum Einsatz kommen.

    Die Produktion von Beipackzetteln ist das zweite wichtige Standbein bei Druckart (7)

    Vollstufige Verpackungsproduktion

    Innerhalb der Geiselberger-Gruppe hat sich DruckArt zum Fachbetrieb für veredelte Druckprodukte sowie die Produktion von Beipackzetteln entwickelt. Von der Beratung über Konstruktion, Druck, Veredelung bis hin zu Verarbeitung und Konfektionierung finden alle Prozesse unter einem Dach statt. Das sichert kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Wertschöpfung. Auf einer Produktionsfläche von gut 5.000 m2 arbeiten 50 Beschäftigte in zwei, bei Notwendigkeit auch in drei Schichten. Fünf Jugendliche lassen sich im Unternehmen zu Bürokaufleuten, Mediengestaltern, Medientechnologen Druck sowie Packmitteltechnologen ausbilden.

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    news-1429 Fri, 12 Jul 2019 07:35:55 +0200 Geflüchtete aus Pakistan starten in unbefristetes Arbeitsverhältnis https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/gefluechtete-aus-pakistan-starten-in-unbefristetes-arbeitsverhaeltnis/
  • Flüchtlinge aus Pakistan bestehen IHK-Abschlussprüfung zum Mechatroniker
  • Übernahme in unbefristete Arbeitsverhältnisse
  • Zwei weitere Azubis als Jahrgangsbeste ausgezeichnet  
  • Die beiden Jungfacharbeiter Bilal Ahmad (2.v.l.) und Saad Malik (M.) zeigen stolz ihre Ausbildungszeugnisse. Sie erhielten ihre unbefristeten Arbeitsverträge aus den Händen von Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied von Koenig & Bauer und CEO von Koenig & Bauer Sheetfed, Ausbildungsleiter Jochen Mann (2.v.r.) sowie Personalleiter Markus Rasche (r.) (1)

    Im Jahr 2015, als die Flüchtlingskrise ihren Höhepunkt erreichte, begannen zwei Pakistaner ihre Berufsausbildung bei Koenig & Bauer in Radebeul bei Dresden. Nach fast 4-jähriger Ausbildung erhielten die beiden aus politischen bzw. religiösen Gründen Geflüchteten nun ihre IHK-Facharbeiterzeugnisse.

    Sie erlernten den Beruf des Mechatronikers, der als einer der anspruchsvollsten Ausbildungsberufe in Deutschland gilt. Mit dem Berufsabschluss hat Koenig & Bauer Sheetfed die beiden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Bilal Ahmad arbeitet jetzt in der Druckturmmontage, Saad Malik montiert elektrische Komponenten an den Anlegern der Rapida-Bogenoffsetmaschinen.

    Mechatroniker Saad Malik erläutert einem Fernsehteam, was der Berufsabschluss für ihn bedeutet (3)

    Erfolgreiche Teamarbeit

    Mit den beiden Pakistanern haben im Kammerbezirk der IHK Dresden erstmals Geflüchtete in diesem Beruf ihre Prüfungen regulär abgelegt. Dass es zu dieser Erfolgsstory kommen konnte, ist auch der zehnköpfigen Lehrgruppe dieses Jahrganges zu verdanken. Jochen Mann, Leiter der Berufsausbildung freut sich: „Alle haben die beiden mitgenommen und nach allen Regeln der Kunst unterstützt.“ Sie haben gemeinsam gelernt, mit den beiden Pakistanern Lernstoff wiederholt und ihnen die Prozesse erklärt.

    Bilal Ahmad hat seinen Abschluss als Mechatroniker in der Tasche. Als Facharbeiter installiert er nun elektronische Komponenten in den Drucktürmen von Rapida-Bogenoffsetmaschinen (2)
    Über den Senior Experten Service unterstützte zudem ein ehemaliger Ausbildungsmeister Bilal Ahmad und Saad Malik in den letzten drei Monaten vor den alles entscheidenden Prüfungen. Denn die beiden müssen die komplexen Aufgabenstellungen der IHK in deutscher Sprache verstehen und beantworten können. Am Ende schlossen sie teilweise mit besseren Ergebnissen ab als mancher Azubi aus Deutschland.

    Am 15. Juli wurden Tom Noack (2.v.r.) als „Bester Jungfacharbeiter in den Elektroberufen“ und Theodor Hahn (M.) als „Bester Jungfacharbeiter in den industriellen Metallberufen“ durch den Arbeitgeberverband Sachsenmetall ausgezeichnet (4)

    Sachsenmetall-Auszeichnung für Jahrgangsbeste

    Ausbildungsleiter Jochen Mann (r.) mit den beiden prämierten Jungfacharbeitern Theodor Hahn (l.) und Tom Noack (5)

    Der Berufsabschluss der beiden Geflüchteten ist nur ein Höhepunkt innerhalb der Berufsausbildung von Koenig & Bauer. Immer wieder werden Azubis des Druckmaschinenherstellers als Beste ihres Jahrganges ausgezeichnet. In diesem Jahr prämierte der Arbeitgeberverband Sachsenmetall Tom Noack als „Besten Jungfacharbeiter in den Elektroberufen“. Er unterstützte die beiden Pakistaner zudem in ihrer Ausbildung maßgeblich mit. Der Industriemechaniker Theodor Hahn erhielt die Auszeichnung „Bester Jungfacharbeiter in den industriellen Metallberufen“. Beide reihen sich mit ihren Auszeichnungen in eine jahrelange Erfolgskette innerhalb der Berufsausbildung von Koenig & Bauer ein.

    Koenig & Bauer ist ein multikulturelles, international agierendes Unternehmen, das auch in Zukunft motivierte junge Leute für einen Berufseinstieg begeistern will. Kürzlich absolvierten Jugendliche aus Syrien, Eritrea, Kolumbien, Brasilien und Thailand ein Schülerpraktikum bei Koenig & Bauer am Standort Radebeul.

     

     

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    news-1424 Tue, 09 Jul 2019 08:45:04 +0200 Durst und Koenig & Bauer berufen Robert Stabler an die Spitze des neuen Gemeinschaftsunternehmens für digitale Verpackungsdrucksysteme https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/durst-und-koenig-bauer-berufen-robert-stabler-an-die-spitze-des-neuen-gemeinschaftsunternehmens-fuer-digitale-verpackungsdrucksysteme/ Robert Stabler ist neuer Geschäftsführer von Koenig & Bauer Durst. Zum 1. August übernimmt er seine Aufgabe an der Spitze des Joint Ventures für Digitalmaschinen im Verpackungsdruck. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde Anfang Mai nach Freigabe der kartellrechtlichen Vorschriften durch die zuständigen Behörden offiziell gegründet.

    Foto: Robert Stabler
    Robert Stabler verfügt über weltweite Erfahrung in Technologieunternehmen der grafischen Industrie und des Dokumentenmanagements. Der gebürtige Brite war vor seinem Wechsel zu Koenig & Bauer Durst Senior Vice President bei Xerox Continuous Feed Business mit Sitz in Rochester, New York, USA. Zu seinen bisherigen Führungspositionen gehörten darüber hinaus HP und Agfa.

    Das Joint Venture widmet sich der gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Single-Pass-Digitaldrucksystemen für die Faltschachtel- und Wellpappenindustrie. Koenig & Bauer Durst wird seinen Sitz in Würzburg haben und eng mit dem globalen Netzwerk beider Muttergesellschaften zusammenarbeiten. Das Portfolio des Joint Ventures umfasst zunächst die Koenig & Bauer CorruJET 170 und die Durst SPC 130 – einschließlich aller damit verbundenen Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien. Zu den Aufgaben des neuen Unternehmens gehört außerdem die Entwicklung der digitalen Bogendruckmaschine VariJET 106.

    „Ich freue mich sehr, diese neue Herausforderung in den Märkten für Faltschachteln und Wellpappenverpackungen anzunehmen“, sagte Stabler. „Beide sind reif für die digitale Transformation. Durch kleinere Auflagen verlangt die Branche nach kostengünstigen, kurzfristigen und individuellen Lösungen. Wir vereinen die Kompetenzen von Koenig & Bauer und Durst, um die besten Technologien zu entwickeln. Durst mit seiner Expertise im Bereich Digital Imaging, bei Produktionssystemen, Farben und der Softwareintegration, Koenig & Bauer mit seinem Know-how im Bereich der Mechanik, der Arbeitszyklen und des Maschinenbaus sowie die hervorragende Markteinführungskompetenz beider Teams gehören zum Erfolgsrezept des Joint Ventures.“

    Christoph Gamper, CEO der Durst-Gruppe, unterstrich: „Wir begrüßen Robert Stabler, der eine beeindruckende Erfolgsgeschichte vorweisen kann, eine inspirierende Führungskraft ist und über ein proaktives Change Management sowie umfangreiche Erfahrung in der Erschließung neuer Märkte verfügt. Das Team, das wir für das Joint Venture bilden, wird Lösungen für Märkte liefern, in denen digitale Produktionslinien große Chancen für die Faltschachtel- und Wellpappenindustrie bieten.“

    Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG, kommentierte: „Dies ist der Beginn von etwas ganz Besonderem in der Druck- und Verpackungsindustrie. Wir sind unglaublich begeistert von den vor uns liegenden Möglichkeiten und zuversichtlich, ein hervorragendes Team unter der Leitung von Robert Stabler aufbauen zu können. Die Kombination aus Technologiekompetenz und Marktkenntnis bietet unseren Kunden Produkte auf dem neuesten Stand der Technik, optimierte Lösungen sowie einen reibungslosen Service und Support.“

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    news-1422 Mon, 08 Jul 2019 08:43:25 +0200 Koenig & Bauer verkauft fünfte RotaJET für Dekorbereich https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-verkauft-fuenfte-rotajet-fuer-dekorbereich/
  • Fünfte RotaJET für Dekorbereich
  • Unterschiedliche Maschinenklassen und Bahnbreiten
  • Neue Dekore und Produkte schneller auf den Markt bringen
  • Kleinere Aufträge hocheffizient drucken  
  • SWISS KRONO investiert am Standort in Heiligengrabe, im Norden Deutschlands, in eine RotaJET 225 von Koenig & Bauer. In dem Wachstumsmarkt des digitalen Dekordrucks ist es bereits die fünfte Anlage, die gekauft wurde. Damit hat jetzt bereits der zweite Holzwertstoffhersteller in die Digitaldrucklösung von Koenig & Bauer investiert. „Durch verschiedene Maschinenklassen (L und VL) und unterschiedlichen Bahnbreiten (138 cm, 168 cm und 225 cm) unserer RotaJET können wir unseren Kunden markt- und regionalspezifische Lösungen für die Dekorindustrie anbieten. Wir freuen uns besonders, dass SWISS KRONO sich für eine RotaJET 225 entschieden hat“, so Koenig & Bauer Vorstandsmitglied Christoph Müller. Im Sommer 2020 wird die digitale Rotation in Heiligengrabe in Produktion gehen. Ingo Lehnhoff, Geschäftsführer SWISS KRONO TEX in Deutschland: „Mit der RotaJET 225 von Koenig & Bauer können wir nun gezielt auch kleinere Auflagen effizient realisieren und neue Dekore und Produkte schneller auf den Markt bringen.“

    Bei einem Besuch im Würzburger Democenter (hintere Reihe v.l.n.r.): Ingo Lehnhoff, Geschäftsführer SWISS KRONO TEX Deutschland; Christoph Müller, Vorstandsmitglied Koenig & Bauer (vordere Reihe v.l.n.r.) Bernd Hillebrand, Vertriebsleiter Koenig & Bauer Digital & Webfed; Hendrik Hecht, Geschäftsführer SWISS KRONO TEX Deutschland; Frank Oldorff, Projektmanager SWISS KRONO TEX; Sebastian Dicke, Produktentwicklung SWISS KRONO TEX; Oliver Baar, Business Development & Marketing Digital für Koenig & Bauer Digital & Webfed (2)

    SWISS KRONO Group

    SWISS KRONO Group zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Holzwerkstoffen. Das Unternehmen steht für nachhaltige und innovative Lösungen in den Geschäftsfeldern Interiors, Flooring und Building Materials. 1966 als Familienunternehmen gegründet, beschäftigt die Firmengruppe heute 5.100 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von CHF 2,0 Milliarden. Neben dem Schweizer Werk in Menznau produziert das Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, der Ukraine, Russland sowie den USA. Vertrieben werden die Produkte der Gruppe weltweit in über 120 Ländern. Seit jeher engagiert sich SWISS KRONO Group kompromisslos für Qualität und Umweltorientierung. So entsteht Holz in Bestform.  

    Die neue RotaJET 225 für SWISS KRONO in Heiligengrabe (1)

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    news-1417 Thu, 13 Jun 2019 09:57:35 +0200 Münchner Schulzentrum modernisiert Drucksaal https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/muenchner-schulzentrum-modernisiert-drucksaal/
  • Moderne Druck- und Veredelungstechnik für zukunftsorientierte Ausbildung
  • Maschinenausstattung speziell für die Ausbildung
  • Klares Bekenntnis der Landeshauptstadt zur dualen Ausbildung  
  • Die hohe Fensterfront des Beruflichen Schulzentrums Alois Senefelder im Herzen von München lässt auf eine üppige Aula schließen. Doch weit gefehlt: Exakt an dieser Stelle befindet sich der Drucksaal der Ausbildungsstätte. Sie ist seit über 100 Jahren sowohl für die Erstausbildung von Medientechnologinnen bzw. -technologen, Mediengestalterinnen bzw. -gestaltern und Fotografinnen bzw. Fotografen zuständig als auch für ihre Fortbildung zu Meisterinnen und Meistern und Technikerinnen und Technikern. Dafür befinden sich zwei Berufsschulen (für Druck und Mediengestaltung sowie für Buchbindetechnik und Fotografie) sowie drei Fachschulen (für Drucktechnik und Papierverarbeitung, für industrielle Buchbindetechnik (Meisterschule) sowie für Buchbindetechnik und Fotografie (Meisterschule)) am Standort.

    Mit der Rapida 75 PRO hat das Berufliche Schulzentrum Alois Senefelder moderne Bogenoffset-Technik im Einsatz. Darüber freuen sich Schulleiter Peter Schertler (M.), Drucker Bernd Eckhardt (r.) sowie Gavin Elflein von Koenig & Bauer (1)

    Bei über 900 Berufsschülerinnen bzw. -schülern und noch einmal 50 Fachschülerinnen bzw. -schülern müssen sich die technischen Voraussetzungen auf aktuellem Stand befinden. Deshalb hat die Landeshauptstadt München als Sachaufwandsträgerin nach europaweiter Ausschreibung im Herbst vergangenen Jahres in eine Rapida 75 PRO von Koenig & Bauer investiert.

    Freier Blick in mechanische Baugruppen

    Dank Plexiglas-Verkleidung sehen die Schülerinnen und Schüler, was in der Maschine passiert (3)
    „Mit der modernen Halbformatmaschine wollen wir dem anhaltenden Automatisierungstrend auch in unserer Ausbildung Rechnung tragen“, begründet Schulleiter Peter Schertler die besonders aufwendige Investition. Wichtig waren den Lehrkräften moderne Leitstand- und Farbmesstechnik sowie CIP3-Anbindung in die Druckvorstufe. Da Inline-Veredelungsprozesse heute zum Standard gehören, sollte die neue Ausbildungsmaschine auch hierfür umfangreiche Möglichkeiten bieten. Das heißt, ein Lackturm sowie Trockentechnik für ein breites Spektrum an Dispersionslackierungen sind zwingend erforderlich. Daneben legten Peter Schertler und seine Lehrkräfte auf zeitgemäße Features wie doppelt große Druckzylinder und Übergabetrommeln, auskuppelbare Farbwerke sowie synchrone Waschsysteme großen Wert.

    Alle diese Wünsche ließen sich mit der Rapida 75 PRO erfüllen. Durch ihre platzsparende Bauweise passte sie zudem am besten zu den räumlichen Gegebenheiten. Um die Maschine herum ist genügend Platz für Unterweisungen in kleinen und größeren Gruppen. Eine erweiterte Galerie und Druckwerksdeckel aus Plexiglas sind spezielle Anpassungen für die Lehre. Die Auszubildenden sowie die Fachschülerinnen und -schüler können sich so auch gemeinsam auf der Antriebsseite der Maschine aufhalten und sehen, was in der Maschine passiert.

    Bernd Eckhardt ist von der Technik der Rapida 75 PRO begeistert (5)

    Einsatz in Ausbildung sowie für Eigenproduktionen

    Vierfarben plus Lackturm: Damit ist die Rapida 75 PRO wahrscheinlich die einzige Halbformatmaschine mit Kammerrakel-Lackierwerk in einem deutschen Ausbildungszentrum (2)
    Natürlich unterscheidet sich der Einsatz einer Bogenoffsetmaschine in der Ausbildung erheblich von dem in einem Druckbetrieb. Rund 30 Prozent des Unterrichts, er besteht aus 20 Wochenstunden, findet im Drucksaal statt. Im fachpraktischen Unterricht arbeitet von den knapp 30 Schülerinnen und Schülern einer Klasse die Hälfte im Drucksaal. Sie lernen in Gruppen von maximal 5 Schülerinnen und Schülern an der Rapida 75 PRO sowie an zwei Kleinformatmaschinen. Die Berufsschülerinnen und -schüler lernen vor allen Dingen, wie die Maschinen für den Druck vorbereitet werden, welche Einstellungen welche Auswirkungen auf das Druckergebnis haben und wie der Fortdruck erfolgt.

    Auszubildende größerer Betriebe schätzen die Technik, da sie im Vergleich zu mittel- und großformatigen Maschinen wesentlich überschaubarer ist. Auszubildende aus handwerklich geprägten Unternehmen sind von der modernen Technik begeistert.

    Schulleiter Peter Schertler und Drucker Bernd Eckhardt am Leitstand der Maschine. Im Hintergrund befindet sich die Druckvorstufe (4)

    Die Fachschülerinnen und Fachschüler arbeiten wesentlich eigenständiger an der Maschine. Sie probieren u. a. aus, mit welchen Farben und Lacken sich welche Veredelungen umsetzen lassen. Sie bedrucken auch stärkere Materialien und simulieren unterschiedliche Verpackungsanwendungen auf der Maschine.

    Neben der Aus- und Weiterbildung gibt es zudem eine nicht geringe Zahl an Produktionen, die auf der Rapida 75 PRO laufen. Das sind z. B. Urkunden, Zeugnismappen und Broschuren für den Eigenbedarf, für andere Schulen in München sowie Drucksachen für das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Ein Teil dieser Drucksachen entsteht komplett durch die Schülerinnen und Schüler – vom Entwurf über die Druckdaten und den Druck bis zur Weiterverarbeitung. Für den Druck sorgen dann zwei technische Mitarbeiter.

    Der Drucksaal bietet Berufs- und Fachschülerinnen bzw. -schülern alle Möglichkeiten – vom manuellen Mischen der Farben auf den Litho-Steinen im Vordergrund bis hin zu Druck und Inline-Veredelung mit der Rapida 75 PRO (6)

    Bekenntnis zur dualen Ausbildung

    Die Rapida 75 PRO ist nun ein neues Highlight im Drucksaal, für das sich sowohl Schülerinnen und Schüler sowie Studierende als auch Besucherinnen und Besucher interessieren. Zudem handelt es sich bei der Investition um ein klares Bekenntnis der Landeshauptstadt München zur dualen Ausbildung. Bayernweit ist das Schulzentrum mit der neuen Maschine am besten ausgestattet, schätzt Peter Schertler ein. Uwe Richter, Fachoberlehrer für Druck- und Medientechnik, pflichtet ihm bei: „Mir ist im gesamten Bundesgebiet keine Fachschule bekannt, die eine Halbformat-Bogenoffsetmaschine mit Kammerrakel-Lackierwerk für die Ausbildung einsetzt.“

    Zum Druck von Radierungen verfügt das Schulzentrum über eine historische Handpresse (7)
    Drucken hat riesiges Potenzial. Neben den klassischen Anwendungen gibt es immer mehr innovative Einsatzmöglichkeiten – als Beschichtungsverfahren, für gedruckte Elektronik, zur Oberflächenveredelung und vielem mehr. Das Berufliche Schulzentrum Alois Senefelder sieht es als seine Pflicht an, dieses Potenzial zu heben und die Unternehmen durch zukunftsorientierte Ausbildung beim schnellen Umstieg von der handwerklichen Produktion hin zur Digitalisierung aller Geschäftsprozesse zu unterstützen. 

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    RSS Feed Bogenoffset Markt
    news-1409 Thu, 06 Jun 2019 10:45:16 +0200 Koenig & Bauer Flexotecnica erweitert Vertriebsnetz in Südostasien https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-flexotecnica-erweitert-vertriebsnetz-in-suedostasien/
  • Wachstumsmarkt Flexodruck
  • Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes
  • Rieckermann übernimmt Vertretungen in Südostasien
  • Um auf die gestiegenen Anfragen für flexible Verpackungen in Asien zu reagieren, baut Koenig & Bauer Flexotecnica seine Vertriebskapazitäten weiter aus. Industrielösungsanbieter Rieckermann übernimmt künftig den Vertrieb für Thailand, Indonesien und die Philippinen.

    Auf der Chinaplas 2019 wurde die Zusammenarbeit besiegelt (in der Mitte): Dr. Peter Lechner, Geschäftsführer Koenig & Bauer Flexotecnica, und Kristian Rieck, Direktor Plastic and Converting bei Rieckermann

    „Mit der Firma Rieckermann haben wir jetzt einen erfahrenen Partner auf dem asiatischen Markt an unserer Seite“, freut sich Dr. Peter Lechner, Geschäftsführer bei Koenig & Bauer Flexotecnica. „Das sehr gute lokale Netzwerk wird uns mit Sicherheit helfen, in Südostasien noch erfolgreicher zu werden.“ Die beiden Unternehmen vereinbarten die Zusammenarbeit auf der diesjährigen Chinaplas im chinesischen Guangzhou. „Koenig & Bauer Flexotecnica bietet genau das, was in Asien immer mehr gefragt ist – eine hohe Qualität, ein breites Produktportfolio und umweltfreundliche Anlagen“, so Kristian Rieck, Direktor Plastic and Converting bei Rieckermann. Flexible Verpackungen sind der am schnellsten wachsende Sektor für Verbraucher- und Industrieverpackungen.

    Über Rieckermann

    Rieckermann wurde 1892 gegründet und ist seitdem zu einem zuverlässigen Service- und Technologieanbieter für die unterschiedlichsten industriellen Produktionsprozesse gewachsen. Die heutigen Kernkompetenzen liegen in ausgewählten Märkten und Branchen wie Pharma, Kunststoffen und Verpackung oder der Lebensmittelverarbeitung. Das unabhängige familiengeführte Unternehmen entwickelt und realisiert hochwertige, maßgeschneiderte Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und bedient eine Reihe internationaler Kunden mit Schwerpunkt in Asien und im Nahen Osten. Rieckermann beschäftigt derzeit 750 Mitarbeiter an 26 Standorten in 19 Ländern in Europa, im Nahen Osten und in ganz Asien.

    Das umfassende Leistungsportfolio beinhaltet:

    • Beratung, Engineering & Projektmanagement
    • Maschinen, Ausrüstungen & Industrieanlagen
    • Technische Dienstleistungen
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    RSS Feed Technologie Flexodruck Thema Markt
    news-1404 Fri, 24 May 2019 10:14:28 +0200 Koenig & Bauer informiert umfassend über digitale Transformation und Connected Services (3/3) https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-informiert-umfassend-ueber-digitale-transformation-und-connected-services-33/
  • Kompletter Koenig & Bauer-Verpackungsworkflow mit Flachbettstanze und Faltschachtelklebemaschine live
  • Autonomes Drucken mit AutoRun im Mittel- und Großformat
  • Rapida LiveApps in der Praxis
  • Breakout-Sessions: Produktion von High-Volume- und Luxusverpackungen
  • Vergleich der im Extended Gamut Siebenfarben-Druck entstandenen Faltschachteln mit den Drucken, die mit Sonderfarben produziert wurden. Unterschiede waren nicht erkennbar (7)
    Am 20. und 21. Mai informierte Koenig & Bauer Druckfachleute aus allen Teilen der Welt unter dem Motto „Koenig & Bauer 4.0 – Packaging Printing & Connected Services“ umfassend über digitale Transformation und datenbasierte Services im Verpackungsdruck.

    Das Branchenevent (s. hierzu auch Presseinformation 031/2019) setzte auf die gleichnamige Veranstaltung aus dem vergangenen Jahr auf. Erstmals konnte dabei die komplette Prozesskette der Verpackungsproduktion vom Anlegen der Aufträge im MIS über den Druck bis hin zum Stanzen und der Faltschachtelproduktion live gezeigt werden. Koenig & Bauer hat sich damit zum One-Stop-Shop Partner in diesem Wachstumsmarkt entwickelt.

    Expertengespräch mit v.l.n.r. informierten Stefan Segger (Koenig & Bauer Digital & Webfed), Dr. Peter Lechner (Koenig & Bauer Flexotecnica), Franc Freixes (Koenig & Bauer Iberica), Markus Müller (Koenig & Bauer Coding) und Pinar Kucukaras (Koenig & Bauer Duran) zu Technologielösungen von Koenig & Bauer für den Verpackungsdruck (1)

    In einem Expertengespräch informierten Stefan Segger (Koenig & Bauer Digital & Webfed), Dr. Peter Lechner (Koenig & Bauer Flexotecnica), Franc Freixes (Koenig & Bauer Iberica), Markus Müller (Koenig & Bauer Coding) und Pinar Kucukaras (Koenig & Bauer Duran) über ihre aktuellen Technologielösungen für den Verpackungsdruck.

    Zuerst verfolgten die Fachbesucher die Produktion von Pharmaverpackungen im Optimus Dash. Dazu gehörten neben den reinen Jobdaten die Auswahl von Bedruckstoffen, Lacken, Versionen inklusive zugehöriger Produktionsmengen, Stanzformen und vieles mehr. Alle Prozessschritte zum Einsteuern in die Produktion wurden live gezeigt. Vorteil von Optimus Dash ist ein Packaging-Modul, mit dem sich die Produktionsaufträge inklusive des Stanzens vollautomatisch erstellen lassen. Das Ergebnis ist ein komplett ausgeschossenes PDF.

    Dirk Winkler erläuterte während der Druckproduktion die Funktion der Rapida LiveApps, für Maschinensteuerung, Wartung, Lagerverwaltung und Chargenverfolgung (2)

    Verpackungsdruck und -verarbeitung live

    Perfekt gestanzt, gerillt und ausgebrochen auf einer Ipress 106 K PRO von Koenig & Bauer Iberica (3)
    Für die Druckproduktion stand wieder die Rapida 105 PRO mit sechs Farbwerken und Lackausstattung zur Verfügung. Nach dem Plattenwechsel, dem Farbeinlauf und der automatischen Registerkorrektur produzierte die Maschine mehrere Druckjobs autonom im AutoRun-Prozess. Das heißt, nach Auftragsende rüstete die Maschine komplett selbständig um und ging danach wieder in den Druck. Der Bediener startet die Auftragskette, die ohne sein weiteres Zutun abgearbeitet wird.

    Die verfügbare Zeit nutzte Dirk Winkler, um das Qualitätssicherungskonzept sowie die Rapida LiveApps zu zeigen. Mit der ErgoTronicApp lässt sich die Maschine komplett steuern. Die Drucker finden auf ihrem mobilen Endgerät alle Daten zum Job, die Produktionsdauer, Meldungen sowie Wartungshinweise inkl. Hilfestellungen, um diese auszuführen. Die ErgoTronicApp macht den Leitstand mobil. Mit der ProductionApp lassen sich dagegen die Lager verwalten und Chargen verfolgen. Auch im Nachhinein verschafft die App einen genauen Überblick darüber, welche Druckjobs mit welchen Chargen der Materialien, Farben sowie Hilfsmittel produziert wurden.

    Nach dem Druck gingen die Bogen direkt an die Ipress 106 K PRO zum Stanzen, Rillen und Ausbrechen. An einer Omega Allpro 110 erfolgte das Faltschachtelkleben. Die Fachbesucher konnten sich so von den schnellen Prozessabläufen auch in der Weiterverarbeitung überzeugen und erstmals fertige Faltschachteln mit nach Hause nehmen.

    Erstmals war auch eine Faltschachtelklebemaschine Omega Allpro 110 von Koenig & Bauer Duran in den durchgängigen Workflow der Verpackungsproduktion eingebunden (4)

    Breakout-Sessions zur Produktion von High-Volume- sowie Luxusverpackungen

    Thomas Göcke, Leiter Marketing & CRM von Koenig & Bauer Sheetfed, stellte den IoT-basierten Serviceprozess des Druckmaschinenherstellers vor (5)
    In zwei Breakout-Sessions informierten sich die Verpackungsanwender über neue Lösungen für Druck und Veredelung von High-Volume- sowie Luxusverpackungen. Daneben erläuterten Fachleute von Koenig & Bauer sowie Optimus ausführlich MIS-Lösungen für die jeweiligen Anwendungen.

    Im High-Volume-Bereich sahen sie eine brandneue Rapida 145 mit High-Speed-Paket für Druckleistungen bis zu 18.000 Bogen/h, AutoRun, DriveTronic SPC, SFC, SRW, VariDry-Trocknertechnologie der neuesten Generation und vielem mehr. Sie produzierte autonom sowie mit Nonstop-Stapelwechseln drei typische und dabei unterschiedliche Food- und Nonfood-Verpackungen bei maximaler Leistung. Dabei kamen Low-Migration-Farben zum Einsatz.

    High-Speed-Druckproduktion auf einer Rapida 145 (Bogenformat 1.060 x 1.450 mm) mit Logistik und umfangreicher Automatisierungsausstattung (8)

    Eine Siebenfarben-Rapida 106 mit Lackausstattung produzierte die Verpackung aus der Vormittags-Show erneut: jetzt allerdings im Extended Gamut Printing mit sieben Farben im Esko Equinox-Workflow. Die Ergebnisse der im Standard- und Sonderfarben-Workflow produzierten Faltschachteln ließen sich so hinsichtlich ihrer Farbigkeit direkt vergleichen. Qualität und Farbigkeit waren identisch.

    High-Volume-Verpackungsproduktion an einer Rapida 106 mit Leistungen bis zu 20.000 Bogen/h (6)

    Bei der Produktion von Luxusverpackungen sahen die Fachleute wieder die gesamte Prozesskette: Eine Sechsfarben-Rapida 106 mit Doppellack-Ausstattung produzierte einen Job mit Deckweiß, LED-UV-Farben, UV-Lack und Microembossing-Effekt über das zweite Lackwerk sowie einen weiteren mit UV-Kleber, Kaltfolienapplikation, LED-UV-Farben und hochglänzender UV-Lackierung. Im Anschluss wurden diese auf einer Rotationsstanze Rapida RDC 106 geprägt, gerillt, gestanzt, geritzt sowie ausgebrochen. Das Nutzentrennen erfolgte abschließend an einem Laserck Master Blanker.

    Prägen, Rillen, Stanzen, Ritzen und Ausbrechen an einer Rapida RDC 106. Die Rotationsstanze verarbeitet die Bogen mit Leistungen moderner Bogenoffsetmaschinen (9)

    Die angereisten Druckfachleute können nun in ihren Unternehmen die mit Informationen vollgepackt, ereignisreichen Tage Revue passieren lassen und entscheiden, welche der Prozesse und Erkenntnisse sie in ihren Unternehmen umsetzen. Bei der Kommunikation mit Koenig & Bauer werden sie schon bald viele der vorgestellten Automatisierungs- und Servicetools wiederfinden.  

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    RSS Feed Markt Ideen & Innovationen
    news-1402 Thu, 23 May 2019 13:54:31 +0200 Raimund Klinkner neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Koenig & Bauer https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/raimund-klinkner-neuer-aufsichtsratsvorsitzender-bei-koenig-bauer/
  • Aufsichtsrat bestätigt Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden
  • Dr. Martin Hoyos scheidet nach der Hauptversammlung am 22.05.2019 aus
  • Dr. Johannes Liechtenstein wird als neues Mitglied in den Aufsichtsrat berufen
  • Dagmar Rehm als Aufsichtsratsmitglied für ein weiteres Mandat bestätigt
  • Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner (1)
    Der Aufsichtsrat der Koenig & Bauer AG wählte am 22. Mai Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Er folgt auf Dr. Martin Hoyos, der aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl anstand. Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner (54) übernimmt die neue Aufgabe mit sofortiger Wirkung.

    Raimund Klinkner absolvierte sein Maschinenbaustudium an der TU München und promovierte an der TU Dresden. Er hatte verschiedene Positionen in den Bereichen Produktion und Logistik bei Porsche inne. Bei Gildemeister war er im Vorstand für Produktion und Logistik zuständig, bevor er Vorsitzender des Vorstands bei Knorr-Bremse wurde. Seit 2012 ist er Geschäftsführender Gesellschafter des Institute for Management Excellence GmbH.

    „Mit Raimund Klinkner gewinnen wir einen Aufsichtsratsvorsitzenden, der das Gremium mit seinem umfassenden Wissen in den Bereichen Produktion und Logistik sehr gut ergänzt“, sagte Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG.

    „Die Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden ehrt mich. Koenig & Bauer hat es in seiner über 200-jährigen Geschichte geschafft, immer wieder Standards in der Druckindustrie zu setzen. Der digitale Wandel ist eine enorme Chance für den Konzern – mit neuen Herausforderungen, die ich gerne gemeinsam mit dem Aufsichtsrat, dem Vorstand und allen Mitarbeitern angehen möchte“, freute sich Klinkner anlässlich seiner Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden.

    Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner bei seiner Vorstellung auf der Koenig & Bauer Hauptversammlung (2)

    Mit Weitsicht und Geduld durch erfolgreiche Restrukturierung

    „Im Namen aller Koenig & Bauer-Mitarbeiter und des Vorstands möchte ich Martin Hoyos für seine sehr erfolgreiche Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der Koenig & Bauer AG danken“, so Bolza-Schünemann in seiner Laudatio auf den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Bei Hoyos‘ Amtsantritt befand sich die Koenig & Bauer Gruppe mitten in einer Restrukturierung. Weitreichende Veränderungen an allen Unternehmensstandorten fielen in seine fünfjährige Amtszeit. Seitdem erschloss der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt mit neuen Produkten neue Märkte. Mit den  Übernahmen von Firmen wie Iberica, Duran und Allprint weitete die Gruppe das Portfolio konsequent aus und definierte mit dem Joint Venture Koenig & Bauer Durst den Kurs für den Digitaldruck.  

    „Mit Weitsicht, Geduld, Beharrlichkeit und großem Interesse, auch für Details, hat Martin Hoyos das Unternehmen intensiv begleitet. Im Jahr seines Ausscheidens blickt die Gruppe auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte zurück, einen schöneren Zeitpunkt für ein Ausscheiden kann es kaum geben“, bekräftigte Bolza-Schünemann. 

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    RSS Feed Unternehmen / IR
    news-1400 Thu, 23 May 2019 11:23:04 +0200 Koenig & Bauer informiert umfassend über digitale Transformation und Connected Services (2/3) https://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-informiert-umfassend-ueber-digitale-transformation-und-connected-services-23/
  • Durchgängiger Druckerei-Workflow in der Praxis
  • Autonomes Drucken mit AutoRun
  • Fliegender Jobwechsel mit FlyingJobChange
  • Breakout-Sessions: High-Volume-Akzidenzdruck und Etikettenproduktion
  • Am 16. und 17. Mai informierte Koenig & Bauer Druckfachleute aus allen Teilen der Welt unter dem Motto „Koenig & Bauer 4.0 – Commercial Printing & Connected Services“ umfassend über digitale Transformation und datenbasierte Services im Akzidenzdruck.

    LED-UV-Produktion an einer Rapida 76 mit 18.000 Bogen/h: Die Technologie ermöglicht die sofortige Weiterverarbeitung der Bogen nach dem Druck (1)

    Die Veranstaltung (s. hierzu auch Presseinformation 031/2019) begann mit dem Druck auf einer Rapida 76. Sie produzierte einen Job in LED-UV-Technologie und zeigte, dass der Akzidenzdruck nicht nur aus 4 über 4-Produktionen besteht. Dirk Winker, Bereichsleiter Verfahrenstechnik bei Koenig & Bauer Sheetfed, nutzte die Möglichkeit, um Vorteile der LED-UV-Technologie für den Akzidenzdruck vorzustellen: gleichbleibend höchste Druckqualität, mehr Vielfalt in der Bedruckstoffpalette, schnelle Weiterverarbeitung und nicht zuletzt ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

    Um beim gigantischen Portfolio an Akzidenzaufträgen die Übersicht zu bewahren und am Ende das richtige Produkt zum richtigen Liefertermin zu produzieren, ist ein durchgängiger Druckerei-Workflow mit MIS unabdingbar. Alexander Stern, Workflow-Experte bei Koenig & Bauer, erläuterte aus Produktionssicht zwei Konzepte:

    • Standardisierung und Spezialisierung auf definierte Produkte
    • Erhalt der Produktvariabilität und Aufbau eines flexiblen Verwaltungssystems, das die Produktion bei hoher Komplexität effizient hält

    Alexander Stern (l.) erläuterte das Workflow-Konzept von Koenig & Bauer, das die komplette Prozesskette entlang der Wertschöpfung abbildet (2)

    Beide Wege haben sich bewährt und bieten funktionierende Geschäftsmodelle für die Zukunft. Der Workflow von Koenig & Bauer bildet die komplette Prozesskette entlang der Wertschöpfung ab. Optimus Dash steuert die Unternehmensprozesse in Echtzeit und bietet die erforderliche Flexibilität – von der Auftragsverfolgung, Produktions- und Lagerverwaltung über Verkaufsverwaltung, Fremddienstleistungsmanager bis hin zur FiBu-Schnittstelle und vielem mehr. Aus diesem Funktionsumfang ergeben sich Vorteile wie perfekte Kommunikation zwischen allen Abteilungen, Lean Management, Aufzeigen von Optimierungspotenzialen und Kostenfokus.

    Vollautomatischer Workflow

    An einer Rapida 105 PRO zeigt Dirk Winkler (l.) den Druck mehrerer Akzidenzaufträge im AutoRun-Prozess (3)

    Nach dem Anlegen von typischen Akzidenzjobs gingen diese auf einer Rapida 105 PRO mit sechs Farbwerken und Lackausstattung in Produktion. Die Maschine ist unter anderem mit wellenlosem DriveTronic-Anleger, DriveTronic SRW, CleanTronic-Waschsystemen und auskuppelbaren Farbwerken ausgestattet. Sie druckte vollständig autonom im AutoRun-Prozess, bei dem die Bediener Druck- und Rüstprozesse ohne manuelles Eingreifen entspannt überwachen. Nach Jobende startet der Rüstprozess automatisch. Die Produktion des Folgejobs beginnt ebenso automatisch nach dem Rüsten. Sobald die Messtechnik automatisch „Gutbogen“ entscheidet, beginnt die Rapida 105 PRO ohne manuelle Eingriffe mit der Produktion des Folgejobs. AutoRun bietet damit folgende Vorteile:

    • vollautomatischer Workflow
    • optimale Nutzung simultaner Prozesse
    • kürzeste Rüstzeiten zwischen den Aufträgen
    • minimale Anlaufmakulatur bis zum Start des Gutbogenzählers

    Die Qualitätssicherungssysteme an der Maschine leisten einen wichtigen Beitrag zum vollautomatischen Workflow. Dazu gehören das Inline-Messsystem QualiTronic ColorControl, das für konstante Druckqualität über die gesamte Auflage hinweg sorgt. In Verbindung mit QualiTronic PrintCheck findet gleichzeitig eine Bogeninspektion statt. Mit QualiTronic PDFCheck erfolgt zusätzlich ein Vergleich der gedruckten Bogen mit dem Vorstufen-PDF. Durch auftragsbezogene Protokolle besteht ein konsequenter und durchgängiger Nachweis der Druckqualität. Ein Ampelsystem informiert den Drucker über die gemessene Qualität.

    Im Gespräch mit Moderator Sven Oswald (l.) erläuterte Thomas Göcke, Leiter Marketing & CRM von Koenig & Bauer Sheetfed, die Performance Reports, die Leistungsdaten der Maschinen in übersichtlicher grafischer Form darstellen (5)

    Auf das Drucken folgt das Schneiden. Optimus Dash sendet das Schneidprogramm via JDF-Workflow an die Schneidlinie Perfecta 132, damit der Operator auch dort sicher und fehlerfrei arbeiten kann. Auf Basis der angefallenen Produktionszeiten generiert Optimus mit wenigen Mausklicks einen CostBreakDown. Über Terminals, die direkt mit den Weiterverarbeitungsmaschinen verbunden sind, erfasst das MIS die Betriebsdaten der Postpress. Die Fachbesucher der Open-House-Veranstaltung konnten auf diese Weise einen vollstufigen Druckereiworkflow bis hin zu fertigen Produkten mitverfolgen.

    Für die Weiterverarbeitung sorgte eine Schneidlinie Perfecta 132. Auch sie war in den JDF-Workflow eingebunden (4)

    Breakout-Sessions: High-Volume-Akzidenz und Etikettenproduktion

    Breakout-Sessions beschäftigten sich mit dem High-Volume-Akzidenzdruck, der Etikettenproduktion inkl. Veredelung sowie vertiefenden Informationen zum MIS.

    In der High-Volume-Session produzierten zwei Rapida 106 mit acht Farbwerken und Bogenwendung für die 4 über-4-Produktion jeweils eine der beiden Maschinen im konventionellen und im LED-UV-Prozess. An der konventionellen Maschine wurde QualiTronic PDFCheck mit insgesamt drei Messtechnik-Funktionen gezeigt: Inline-Farbmessung, Bogeninspektion und Vergleich der Druckbogen gegen das Vorstufen-PDF. Neu dabei, alle drei Funktionen deckt ein einziges Kamerasystem ab.

    An der LED-UV-Maschine konnten sich die Fachleute live davon überzeugen, dass die Bogen trocken aus der Rapida 106 kamen und sofort weiterverarbeitet werden konnten. Beim Druck vielfältiger Aufträge in LED-UV-Technologie lief die Maschine nach dem Produktionsstart ohne manuelle Eingriffe mit ErgoTronic AutoRun. Zum Abschluss wurde als höchste Automatisierungsform der fliegende Jobwechsel (FlyingJobChange) gezeigt. Während ein Teil der Druckwerke automatisch rüstete, produziert der andere. Nach dem automatischen Ein- und Ausgliedern der entsprechenden Werke ging die Maschine mit dem Folgeauftrag in Produktion: bei Jobwechselzeiten von „0“ Minuten.

    In den Breakout-Sessions liefen an Mittelformat-Bogenoffsetmaschinen der Baureihe Rapida 106 Akzidenzproduktionen mit Druckleistungen bis zu 20.000 Bogen/h (6)

    In der anderen Breakout-Session sahen die Gäste Druck und Inline-Veredelung an der halbformatigen Rapida 75 PRO. Dabei kamen Drip-off-Effekte zum Einsatz. Eine Sechsfarben-Rapida 106 mit Kaltfolienmodul, Lackausstattung und Rolle-Bogen-Anleger RS 106 produzierte mit Leistungen bis zu 20.000 Bogen/h Etiketten. Im Anschluss wurden alle Aufträge live auf der Rapida RDC 106 gestanzt. Die Gäste überzeugten sich hautnah von den vielen Vorteilen des rotativen Prozesses. Dazu gehören schnelles Einrichten auch bei unterschiedlichen Formaten, schnelle Jobwechsel, hohe Bedruckstoff-Flexibilität sowie hohe Produktionsleistungen bei einem einfachen Bedienkonzept.

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