Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Sat, 06 Jun 2020 22:25:26 +0200 Sat, 06 Jun 2020 22:25:26 +0200 news-1696 Mon, 18 May 2020 11:57:35 +0200 Neue Commander CL für die Schweiz http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/neue-commander-cl-fuer-die-schweiz/
  • Somedia Partner AG setzt auf Print
  • Führender Anbieter in der höchsten Leistungsklasse
  • Commander ersetzt Maschine vom Mitbewerber
  • Europäische Zeitungshäuser entscheiden sich für Koenig & Bauer
  • Die Somedia Partner AG aus der Schweiz investiert in eine hoch automatisierte Zeitungsrotation von Koenig & Bauer. Im Sommer des kommenden Jahres wird die Commander CL am Druckstandort in Haag im St. Galler Rheintal eine Maschine von einem Mitbewerber ersetzen und die Produktion aufnehmen.

    Täglich werden dann mehr als 120.000 Tages- und Wochenzeitungen auf der Anlage gedruckt. Urs Zieri, Geschäftsführer der Somedia Partner AG: „Wir wollten und mussten in eine neue Anlage investieren. Die Gespräche mit Koenig & Bauer waren von Beginn an ehrlich und sehr partnerschaftlich. Das Gesamtpaket hat einfach gepasst. Wir sind überzeugt, dass wir die richtige Entscheidung mit Koenig & Bauer getroffen haben.“

    Kurz nach der Vertragsunterzeichnung (hintere Reihe v.l.n.r.): Stefan Segger, Vertriebsdirektor Koenig & Bauer Digital & Webfed, Urs Zieri, Geschäftsführer Somedia Partner AG, Bruno Rothmund, Leiter Rotation Somedia Partner AG, Peter Rickenmann, Geschäftsführer Koenig & Bauer (CH) AG, (vordere Reihe): Günter Noll, Vertriebsleiter Koenig & Bauer Digital & Webfed, und Paul Frei, Präsident Verwaltungsrat Somedia Partner AG (1) *Bild wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen

    Die Commander CL besteht aus drei Achtertürmen, einem Klappenfalzapparat KF 5, einem Lagenheftapparat und drei Rollenwechslern Pastomat mit Auspackstation und Rollenbeschickung Patras A.

    In den vergangenen Jahren entschieden sich die europäischen Zeitungshäuser häufig für die obere und höchste Leistungsklasse von Koenig & Bauer. „Vor dem Hintergrund der Marktentwicklung freuen wir uns sehr über Unternehmen wie Somedia Partner AG, die an Print glauben und Investitionen tätigen. Auch mit dem Auftragseingang im Bereich Zeitung sind wir sehr zufrieden. Weitere Projekte sind in der Pipeline und werden demnächst entschieden. Aktuell sind bei Neuinvestitionen vor allem flexible, praxisorientierte und automatisierte Anlagen gefragt und da haben wir mit unserem Trio Commander CL, Commander CT und Cortina ein hervorragendes Image“, so Stefan Segger, Vertriebsdirektor bei Koenig & Bauer Digital & Webfed.

    Im zweiten Quartal 2021 wird die neue Commander CL ihre Produktion bei der Somedia Partner AG in Haag aufnehmen (2)

    Drei Partner und ein modernes Druckzentrum

    An der Somedia Partner AG sind drei eigenständige Verlagsunternehmen beteiligt: Die Somedia AG, die Sarganserländer Druck AG und das Vaduzer Medienhaus AG. Das Unternehmen produziert täglich acht Regionalzeitungen, unter anderem die Südostschweiz, den Sarganserländer und das Liechtensteiner Vaterland. Am Wochenende druckt die Somedia Partner AG im Druckzentrum Haag, mit ihren fast 50 Mitarbeitern, mit der Liewo und der Schweiz am Wochenende noch zwei Wochenendzeitungen.

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    news-1683 Thu, 07 May 2020 07:22:00 +0200 Koenig & Bauer veröffentlicht Q1-Bericht 2020 http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-veroeffentlicht-q1-bericht-2020/
  • Solider Auftragseingang von 271,5 Mio. €
  • Pandemiebedingter Umsatzrückgang um 25,3 % auf 172,4 Mio. €
  • EBIT von –34,9 Mio. € durch niedrigen Umsatz beeinflusst, Kosteneffekte aus Kurzarbeit wirken erst ab Q2
  • Auftragsbestand von 632,8 Mio. € auf durchschnittlichem Niveau
  • 32,3 % Eigenkapitalquote
  • Corona-Krisenmanagement hat derzeit allerhöchste Priorität, um aktuelle Herausforderungen zu meistern und für die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie gerüstet zu sein
  • Während Koenig & Bauer im Auftaktquartal 2020 noch einen soliden Auftragseingang von 271,5 Mio. € im Konzern erzielen konnte, hat die sich seit Januar rasch ausbreitende Coronavirus-Pandemie bereits deutliche Spuren bei Umsatz und Ergebnis hinterlassen. Mit einem gegenüber dem Vorjahreswert um 25,3 % niedrigeren Konzernumsatz von 172,4 Mio. € lag das EBIT bei –34,9 Mio. €. Die zunächst in China und dann sukzessive in vielen Teilen der Welt erlassenen Einschränkungen und besonders die Reisehemmnisse beeinträchtigen signifikant die Auftrags- und Projektabwicklung bei der Auslieferung, Montage und Inbetriebnahme der Maschinen bei den internationalen Kunden. Auch im Servicebereich sind die Auswirkungen zu spüren. Mit –36,6 Mio. € entspricht das Konzernergebnis im ersten Quartal 2020 einem anteiligen Ergebnis je Aktie von –2,22 €.

    Trotz deutlich zurückgeführter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegener Kundenanzahlungen haben signifikant höhere Vorräte aufgrund der pandemiebedingten Auslieferungsverzögerungen den Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit von –15,0 Mio. € (2019: –30,6 Mio. €) maßgeblich beeinflusst. Der freie Cashflow verbesserte sich von –51,2 Mio. € im Vorjahr auf –31,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrug zum Quartalsende 32,3 %.

    Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann: „Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise stellen unsere Unternehmensgruppe vor große Herausforderungen. Unser breites Produktportfolio mit einem hohen Umsatzanteil im systemrelevanten Verpackungsdruck, das robuste, zunehmend digitale Servicegeschäft und unsere solide Bilanz mit hoher Eigenkapitalquote begrenzen das Risikopotenzial. Mit dem im März etablierten Corona-Krisenmanagement begegnen wir aktiv dieser außergewöhnlichen Situation. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten haben für uns oberste Priorität. Weiter stehen die zuverlässige Kundenbetreuung, Kosten- und Investitionsdisziplin sowie die Liquiditätssicherung im Fokus unseres Maßnahmenplans. Auslastungsbedingt gibt es an verschiedenen Standorten seit dem 1. April 2020 Kurzarbeit.“

    Fernwartung und moderne Kommunikationskanäle gewinnen unter den aktuellen Rahmenbedingungen immer stärker an Bedeutung (1)

    Geschäftsentwicklung in den Segmenten

    Im Segment Sheetfed trugen vor allem die im Großformat gestiegenen Bestellungen und erfreuliche Verkaufsabschlüsse für Faltschachtelklebeanlagen zum soliden Auftragseingang von 160,1 Mio. € bei (2019: 174,2 Mio. €). Auslieferungs- und pandemiebedingt unterschritt der Umsatz mit 68,2 Mio. € den Vorjahreswert von 113,7 Mio. € deutlich. Bei einer Book-to-Bill-Ratio von 2,35 ist der Auftragsbestand von 250,5 Mio. € auf 275,3 Mio. € gestiegen. Durch den starken Umsatzrückgang lag das EBIT mit –18,6 Mio. € unter dem Vorjahr (–3,0 Mio. €).

    Im Segment Digital & Web lag der Auftragseingang mit 43,6 Mio. € signifikant über dem Vorjahreswert von 31,9 Mio. € trotz des rückläufigen Offset-Rollenmaschinen-Servicegeschäfts. Neben gestiegenen Bestellungen im flexiblen Verpackungsdruck waren die im Wellpappen- und digitalen Dekordruck erhaltenen Folgeaufträge für diesen Zuwachs ausschlaggebend. Vor allem durch Corona-bedingte Restriktionen bei der italienischen Tochtergesellschaft Flexotecnica war der Umsatz mit 28,1 Mio. € niedriger als im Vorjahr (32,4 Mio. €). Der Auftragsbestand reduzierte sich in diesem Segment von 85,4 Mio. € auf 81,6 Mio. €. Das niedrige Umsatzniveau hat das EBIT von –5,5 Mio. € maßgeblich beeinflusst (2019: –5,4 Mio. €).

    Zum Rückgang des Auftragseingangs im Segment Special von 80,4 Mio. € auf 73,5 Mio. € haben weniger Bestellungen im Wertpapier-, Kennzeichnungs- und Glasdirektdruck beigetragen. Im Blechdruck war das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil. Der Umsatz reduzierte sich auf 81,4 Mio. € (2019: 93,6 Mio. €). Der Auftragsbestand lag Ende März bei 279,6 Mio. € gegenüber 332,3 Mio. € zum Vorjahreszeitpunkt. Nach einem Segmentgewinn von 2,1 Mio. € im Vorjahr wird für das erste Quartal 2020 ein EBIT von –7,6 Mio. € ausgewiesen.

    Bei der Tochtergesellschaft Koenig & Bauer Duran haben sich die Auftragseingänge für Faltschachtelklebeanlagen besonders erfreulich entwickelt (2)

    Guidance für 2020

    Finanzvorstand Dr. Stephen Kimmich: „Angesichts der Ungewissheit über die weitere Entwicklung und der großen Sorge vor einer tiefgreifenden globalen Rezession halten sich viele unserer Kunden mit Neuinvestitionen zurück, auch wenn die Verpackungsdrucker für Nahrungsmittel, Getränke und Pharmazeutika sowie für den Onlinehandel aktuell besonders gut ausgelastet sind. In Anbetracht der hohen Volatilität und der großen Unsicherheiten hinsichtlich der Schwere und Dauer der Coronavirus-Pandemie sowie des Erfolgs der Gesundheits- und Wirtschaftspolitik lassen sich die Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2020 derzeit noch nicht beziffern. Unsere Planung für 2020 ist aufgrund der schon erkennbaren drastischen Auswirkungen nicht mehr erreichbar. Entsprechend hat das Corona-Krisenmanagement derzeit allerhöchste Priorität, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern und für die Zeit nach der Covid-19-Pandemie gerüstet zu sein. Neben dem Effizienzprogramm Performance 2024 soll die strategische Ausrichtung auf den Verpackungsdruck und digitale Services danach wieder besonders forciert werden.“

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung.     

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    news-1668 Mon, 20 Apr 2020 14:03:23 +0200 Trioplast Nyborg investiert in Evo XG 8 LR von Koenig & Bauer http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/trioplast-nyborg-invests-in-evo-xg-8-lr-from-koenig-bauer/
  • Achtfarben-Stack-Flexodruckmaschine Evo XG8 LR zum Bedrucken von Polyethylenfolien für industrielle Verpackungen
  • Maßgeschneiderte, komplexe Anlage für einen führenden Anbieter nachhaltiger Verpackungslösungen
  • Option für nachfolgende Evo XG 10 LR
  • Feiern den erfolgreichen Abschluss des Evo XG 8 LR Projekts (von links nach rechts): Massimo Forletto, Koenig & Bauer Flexotecnica; Andrea Dallavalle, Koenig & Bauer Flexotecnica; Oskar Karlsson, Trioplast; Joachim Barthelme, Koenig & Bauer Flexotecnica; Richard Warnick, Koenig & Bauer UK; Håkan Rundén, Koenig & Bauer DK und Dario Simic, Trioplast; Niels Petersen, Trioplast (nicht im Bild)

    Trioplast Nyborg investiert in eine Evo XG 8 LR von Koenig & Bauer zum Bedrucken von Polyethylenfolien für industrielle Verpackungen. Die maßgeschneiderte Flexo-Druckmaschine mit einer maximalen Formatlänge von bis zu 1400 mm und einer Druckbreite von max. 1650 mm erzeugt Hochqualitätsdrucke im Großformat. Die für umfangreiche Druckaufträge in der industriellen Verpackung ausgelegte Maschine soll im zweiten Quartal 2021 die Produktion aufnehmen.

    Håkan Rundén, Sales & Service Director von Koenig & Bauer DK: „Das war eine großartige Teamleistung. Die Kollegen von Koenig & Bauer Flexotecnica haben uns bei der Beratung aufs Beste unterstützt und alle speziellen Kundenanforderungen berücksichtigt.“

    „Nachdem wir in Italien mit der Evo XG Druckmaschine unübertroffene Druckergebnisse erzielt haben, freuen wir uns, dass Trioplast auch weiterhin mit Koenig & Bauer als zuverlässigem Partner zusammenarbeitet und mit uns gemeinsam auf künftiges Wachstum setzt“, ergänzt Luigi Magliocchi, CEO von Koenig & Bauer Flexotecnica.

    Oskar Karlsson, Chief Procurement Officer von Trioplast, fügt stolz hinzu: „Diese Stack-Flexodruckmaschine ersetzt drei von unseren alten Maschinen.“

    Eine weitere, noch größere Druckmaschine, eine Evo XG 10 LR, soll 2021 in Auftrag gegeben werden. Bei der Serie Evo XG handelt es sich um hoch automatisierte CI Flexodruckmaschinen für die effiziente Verarbeitung verschiedener Folien, Papiere und Kartonagen mit Druckgeschwindigkeiten von bis zu 600 m/min.

    Trioplast Nyborg gehört zur Trioplast Group. Trioplast ist eine Industriegruppe mit etwas mehr als 1200 Mitarbeitern und einem Umsatz von 540 Mio. EUR. Die Gruppe ist einer der führenden europäischen Anbieter von innovativen und kosteneffizienten Verpackungslösungen auf Basis von Polyethylenfolien. Sie betreibt Produktionsstätten in Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Frankreich und verkauft ihre Produkte auf der ganzen Welt. Der Haupteigentümer von Trioplast ist Altor Funds.

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    news-1655 Fri, 03 Apr 2020 13:11:38 +0200 Koenig & Bauer ist trotz der außergewöhnlichen Situation funktionsfähig http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-hat-umfangreiche-massnahmen-ergriffen-um-die-sicherheit-und-gesundheit-unserer-mitarbeiter-kunden-und-lieferanten-in-dieser-aussergewoehnlichen-situation-zu-gewaehrleisten/ Koenig & Bauer hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten in dieser außergewöhnlichen Situation zu gewährleisten. 

    Nachdem bereits Koenig & Bauer Flexotecnica in Italien als systemrelevant eingestuft wurde und somit funktionsfähig bleiben darf, freut es uns besonders, dass das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  “Betriebe zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterial für Erzeugnisse” explizit als kritische und - somit als systemrelevante - Unternehmen der Ernährungsindustrie in ganz Europa aufführt. Der Wert von Verpackungen wird also anerkannt. Kartonverpackungen, Faltschachteln, Folien, Flaschen, Dosen und die notwendige Kennzeichnung stellen sicher, dass Lebensmittel und pharmazeutische Produkte hygienisch und effizient beim Endverbraucher ankommen. Koenig & Bauer nimmt diese Verantwortung sehr ernst und ist sich bewusst, dass diese Lieferketten nicht unterbrochen werden dürfen. Unsere Produktion, die ausschließlich in Europa stattfindet, läuft! Unsere Service-Mitarbeiter stehen für Sie bereit, die Ersatzteillager in Europa, Asien und USA sind in Betrieb, gelagerte Teile gehen täglich in die Welt. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern, die mit dieser ungewöhnlichen Situation professionell und mit der gewohnten Leidenschaft umgehen. Das macht Koenig & Bauer aus. Seit über 200 Jahren. Unseren Kunden und Lieferanten wünsche ich Zuversicht, dass wir diese Phase gut überstehen - bei uns sind Sie in guten Händen! - Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer

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    news-1653 Thu, 02 Apr 2020 14:46:39 +0200 Bargeld ist auch in Zeiten der Pandemie sicheres Zahlungsmittel http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/bargeld-ist-auch-in-zeiten-der-pandemie-sicheres-zahlungsmittel/
    KBA-NotaSys CEO Eric Boissonnas

    Im Zusammenhang mit der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie haben Medien weltweit die Frage einer möglichen Virusübertragung über verschiedene Oberflächen, einschließlich der Währung, aufgeworfen. Diese Befürchtungen sind unbegründet: "Es sollten die gleichen Hygienemaßnahmen ergriffen werden wie bei jedem anderen Alltagsgegenstand”, rät Eric Boissonnas, CEO der Koenig & Bauer-Wertpapiertochter NotaSys, beim Umgang mit Banknoten.

    "In letzter Zeit haben wir - in der Presse, in sozialen Medien und sogar in Geschäften - Warnungen lesen können, die auf ein potenzielles Übertragungsrisiko von COVID-19 bei der Nutzung von Bargeld verweisen", so Boissonnas. Dagegen empfehlen Gesundheitsexperten weltweit bei der Handhabung von Banknoten und Münzen die gleichen Handhygienemaßnahmen wie für alle anderen Alltagsgegenstände zu beachten - etwa bei der Berührung von Türgriffen, Einkaufswagen oder Zahlungsterminals. Entscheidend sei, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden, unabhängig von den Gegenständen, die man berührt.

    ® Syda Productions/shutterstock.com,

    Das bedeutet: Bargeld ist auch in Zeiten der Pandemie ein sicheres Zahlungsmittel und zudem die einzige freie Zahlungsmethode, die allen Menschen zur Verfügung steht. Es gibt jedoch Initiativen, die die Unsicherheit im Zuge der COVID-19-Pandemie nutzen, um bargeldlose Zahlungsmethoden zu fördern.

    Die Europäische Zentralbank führt regelmäßige Untersuchungen durch, ob die Herstellung oder der Umlauf der europäischen Banknoten Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben könnten. Die Ergebnisse beinhalten keine Hinweise auf eine Übertragung von Coronaviren über Banknoten.

    Als führender Anbieter von Hochsicherheitsdrucklösungen und Mitglied im Vorstand der International Currency Association hat sich KBA-NotaSys der Bewegung angeschlossen, um der Verbreitung irreführender Informationen entgegenzuwirken.

    Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät nicht dazu, Barzahlungen zu vermeiden. Vielmehr appelliert sie an die Bevölkerung, regelmäßig die Hände zu waschen grundlegende Hygienemaßnahmen einzuhalten. Im Gespräch mit MarketWatch wies WHO-Sprecherin Fadela Chaib darauf hin, dass "wir NICHT gesagt haben, dass Bargeld das Coronavirus überträgt. [...] Wir wurden falsch dargestellt. [...] Wir wurden gefragt, ob wir dachten, dass Banknoten COVID-19 übertragen könnten, und wir sagten, dass man sich nach dem Umgang mit Geld die Hände waschen sollte, besonders wenn man mit Lebensmitteln umgeht oder diese isst.”

    ® Maridav/shutterstock.com

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    news-1650 Fri, 27 Mar 2020 07:25:00 +0100 Koenig & Bauer als systemrelevant in Italien eingestuft http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-als-systemrelevant-in-italien-eingestuft/
  • Als Maschinenhersteller für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie darf Koenig & Bauer Flexotecnica trotz Lockdown in Italien weiter tätig sein
  • Service für Kunden ist sichergestellt
  • Einsatz moderner Fernwartungslösungen für Serviceanfragen
  • Ersatzteile sind verfügbar
  • Die Regierung in Italien hat Koenig & Bauer Flexotecnica als systemrelevante Industrie eingestuft. Das bedeutet, dass das Unternehmen in Tavazzano trotz des landesweiten “Lockdown” in Italien weiter tätig sein darf. Der Grund für diese Entscheidung: Verpackungen für Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sind ein integraler Bestandteil, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

    “Wir nehmen unsere Verantwortung als Partner der gerade jetzt so wichtigen Lebensmittel- und Pharmaverpackungsindustrie sehr ernst. Wir haben alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, damit diese Industrie produktionsfähig bleibt”, betont Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer.

    Luigi Magliocchi, seit Februar neuer CEO bei Koenig & Bauer Flexotecnica, fügt hinzu: “Oberste Priorität hat die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten. Wir halten uns streng an alle Vorsichtsmaßnahmen, um niemanden einem unnötigen Risiko auszusetzen”.

    Das Ersatzteillager ist in Betrieb und gelagerte Ersatzteile können - wie üblich - versendet werden. Aufgrund der bestehenden Einschränkungen kann es jedoch zu längeren Lieferzeiten kommen.

    Eine besondere Bedeutung kommt modernen Fernwartungstechniken zu. Der PressSupport 24 - eine Service-Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist - steht für Kundenanfragen zur Verfügung. Über die Augmented Reality DataGlasses können die Service-Spezialisten von Koenig & Bauer in Echtzeit mitverfolgen, was der Techniker vor Ort sieht. Das erleichtert die Wartung und erhöht damit die so wichtige Betriebszeit der Druckmaschine. “Durch Einsatz der Fernwartungstechniken können wir über 80 Prozent der Serviceanfragen unserer Kunden schnell und einfach lösen - ohne einen zeitaufwendigen Vor-Ort-Einsatz”, erklärt Bolza-Schünemann.

    Die inzwischen weltweite Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie stellt besondere Anforderungen an die Versorgungssicherheit der Bevölkerung. Sichere Verpackungen - unter anderem für die Lebensmittel- und pharmazeutische Industrie - spielen dabei eine zentrale Rolle.

    Maschinen von Koenig & Bauer können nahezu jedes Substrat bedrucken. Von der Faltschachtel für Lebens- und Arzneimittel, dem Karton aus Wellpappe, der flexiblen Verpackung aus Kunststofffolie oder Papier, dem Getränkekarton, der Konservendose oder Glas und Kunststoffartikel für Pharmazeutika: All dies sind Produkte, die sicherstellen, dass die Lebensmittel unversehrt beim Verbraucher ankommen, möglichst lange haltbar bleiben und die medizinische Versorgung erfolgen kann.  

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    news-1648 Thu, 26 Mar 2020 08:23:00 +0100 Koenig & Bauer und Actega kooperieren auch künftig http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-und-actega-kooperieren-auch-kuenftig/
  • Kooperation um weitere fünf Jahre verlängert
  • Abgestimmte, geprüfte Produkte für hochwertige Inline-Veredelungen
  • Gemeinsame Entwicklungsprojekte
  • Produktion von IML-Label gemeinsam mit ACTEGA im Kundenzentrum von Koenig & Bauer (1)

    Seit November 2016 arbeiten Koenig & Bauer und ACTEGA bei Verbrauchsmaterialien zusammen. In diesem Zeitraum wurden zusammen mit Rapida-Neumaschinen ACTEGA-Starterkits mit Lacken für die Inline-Veredelung in 58 Länder weltweit ausgeliefert. Die Anwender profitieren von Produkten, die in Qualität und Performance exakt auf Rapida-Bogenoffsettechnik abgestimmt sind. Sie werden regelmäßig im Demozentrum des Druckmaschinenherstellers verwendet, geprüft und optimiert.

    Beide Unternehmen haben nun vereinbart, die erfolgreiche Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre zu verlängern. Das heißt, ACTEGA steht Koenig & Bauer auch in Zukunft als verlässlicher Entwicklungspartner – zum Beispiel bei der Optimierung von Veredelungsverfahren im LED-UV-Prozess – zur Verfügung. Lacke und weitere Verbrauchsmaterialien von ACTEGA sind im Demozentrum des Druckmaschinenherstellers ständig im Einsatz und werden im Rahmen von Veranstaltungen präsentiert. Hinzu kommt die Zusammenarbeit auf Messen, wie z. B. auf der nächsten drupa.

    Die ACTEGA-Kalender zeigen Jahr für Jahr die Vielfalt an hochwertigen Veredelungen, die heute im Inline-Prozess möglich sind. Die Kalenderproduktion ist auch immer ein Ergebnis des Erfahrungsaustausches zwischen ACTEGA und Koenig & Bauer (2)

    Hochwertige Veredelungen im Inline-Prozess

    Bei der Produktion des alljährlichen ACTEGA-Kalenders zeigen beide Hersteller schon seit zehn Jahren die Vielfalt hochwertiger Veredelungstechniken, die im modernen Inline-Prozess möglich sind. Die interessanten optischen, haptischen und olfaktorischen Effekte entstehen auf Rapida-Bogenoffsettechnik mit entsprechender Lackausstattung. Auch die Fortführung der alljährlichen Kalenderproduktion gehört zu den Zielen der weiteren Zusammenarbeit.

    Andreas Gipp, Senior Vice President der Business Line Paper & Board bei ACTEGA, sieht in der Innovationskraft beider Unternehmen die Voraussetzung, um den gemeinsamen Kunden attraktive Veredelungsangebote bereitzustellen (4)

    Andreas Gipp, Senior Vice President der Business Line Paper & Board bei ACTEGA, erläutert: „Gemeinsam mit Koenig & Bauer setzen wir Benchmarks bei der Veredelung von Druckerzeugnissen. Ziel unserer Kooperation ist es, qualitativ hochwertige Lacksysteme an Hochleistungs-Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer bereitzustellen. Daher werden wir auch in Zukunft die Innovationskraft beider Unternehmen nutzen, um attraktive Angebote für unsere gemeinsamen Kunden zu entwickeln.“

    Dirk Winkler, Head of Print Technology bei Koenig & Bauer Sheetfed, ergänzt: „Unsere Zusammenarbeit mit ACTEGA treibt Veredelungstechnologien voran und kommt den Anwendern unmittelbar zugute. Denn Lacke, Maschine und Prozesse sind exakt aufeinander abgestimmt, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.“

    Dirk Winkler, Head of Print Technology bei Koenig & Bauer Sheetfed, sieht in der Zusammenarbeit Vorteile sowohl für die Anwender als auch für die Weiterentwicklung von Veredelungstechnologien (3)

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    news-1642 Thu, 19 Mar 2020 07:25:00 +0100 Koenig & Bauer veröffentlicht Geschäftsbericht 2019: Auf Zukunftskurs http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-veroeffentlicht-geschaeftsbericht-2019-auf-zukunftskurs/
  • Umgang mit möglichen Konsequenzen aus der Corona-Krise hat derzeit allerhöchste Priorität, professionelle Projektorganisation bereits etabliert
  • Guter Auftragseingang im Q4 2019, obwohl im Wertpapier- und Blechdruck nicht alle erwarteten Aufträge erteilt wurden
  • Strategisch wichtige Folgeaufträge im digitalen Dekor- und Wellpappendruck nach Geschäftsjahresende 2019 erhalten
  • Umsatz 2019 auf Vorjahresniveau
  • EBIT-Marge von 4,6 % unter der Zielgröße durch verschiedene Sondereinflüsse
  • Deutliche Cashflow-Verbesserung im Q4
  • 34,3 % Eigenkapitalquote
  • Aussetzen der Dividendenzahlung für 2019 in Anbetracht der deutlich gestiegenen Unsicherheiten durch die Corona-Krise
  • Auswirkungen der Corona-Krise auf Geschäftsentwicklung 2020 derzeit vollkommen offen
  • Koenig & Bauer ist mit der strategischen Fokussierung auf den Wachstumsmarkt Verpackung auf Kurs, um durch Umsatz- und Ergebniszuwächse in diesem Bereich die Abhängigkeit vom politisch volatilen und von Großprojekten dominierten Wertpapierdruck zu reduzieren. Durch die Akquisitionen von Iberica und Duran, das Joint Venture mit Durst sowie verschiedene Partnerschaften im Software-Bereich wurde das Portfolio für Verpackungsdruckmärkte weiter ausgebaut. Nach einer Erprobungsphase der neu entwickelten Bogen-Flexomaschine CorruCUT für den analogen Direktdruck auf Wellpappe nahm der renommierte Pilotkunde und Entwicklungspartner Klingele die Maschine nach einem anspruchsvollen Werkstest ab. Mittlerweile produziert die Anlage zweischichtig im Klingele-Werk in Delmenhorst bei Bremen. Mit der Bestellung einer CorruFLEX durch Thimm Packaging Systems erhielt Koenig & Bauer einen strategisch wichtigen Folgeauftrag im Wellpappendruck. Für den digitalen Dekordruck gab Interprint die dritte RotaJET-Anlage in Auftrag. Mit dem sechsten Maschinenverkauf für den digitalen Dekordruck und dem Schlüsselauftrag von Tetra Pak für den digitalen vollfarbigen Getränkekartondruck ist die RotaJET-Digitaldruckplattform im Markt besonders erfolgreich. Ebenfalls gute Früchte trägt die 2016 gestartete Serviceinitiative. Der Service-Umsatzanteil konnte im Koenig & Bauer-Konzern von 25,9 % im Vorjahr auf 28,2 % deutlich ausgebaut werden.

    Der Service-Umsatzanteil konnte 2019 im Konzern auf 28,2 % gesteigert werden (1)

    CEO Claus Bolza-Schünemann: „Die von uns adressierten Endmärkte mit dem strukturell wachsenden Verpackungs- und Industriedruck sind fundamental intakt. Wachstum setzt allerdings konjunkturell normale Jahre voraus. Angesichts der hohen Veränderungsdynamik in der Industrie und aufgrund der zunehmenden konjunkturellen Unsicherheiten haben wir beschlossen, zusätzlich erheblich in die Reduzierung der Herstellungskosten zu investieren und unsere Kräfte im Konzern stärker zu bündeln. Mit den Maßnahmen des Effizienzprogramms Performance 2024 wollen wir uns in höherem Maße unabhängig von der Konjunktur und wettbewerbsfähiger für die Zukunft aufstellen.“

    Der für das Performance 2024-Programm zuständige Vorstand Dr. Andreas Pleßke erläutert weitere Details: „Mit dem Programm Performance 2024 streben wir derzeit eine Kostensenkung von über 70 Mio. € bis 2024 bei Einmalkosten von 30 bis 40 Mio. € an. Wir erwarten, dass der Maßnahmenkatalog weiter vergrößert wird. Bei den zahlreichen Projekten zur Optimierung der konzernweiten Strukturen und Prozesse steht die substanzielle Senkung der Herstellungskosten im Fokus, um die Ertragssituation im Neumaschinengeschäft deutlich zu verbessern. Dies umfasst Design-to-Cost-Projekte, Einkaufsoptimierungen und weitere Maßnahmen. Darüber hinaus stehen die Bündelung von Aufgaben als Shared Services und die Reduzierung der Holding- sowie der Vertriebs- und Verwaltungskosten auf der Agenda.“

    CFO Mathias Dähn fügt hinzu: „Zusätzlich zu den Kostensenkungsprojekten zielt das Effizienzprogramm auf die Reduzierung der Durchlaufzeiten in der Montage und eine beschleunigte Kundenabnahme ab. Neben kürzeren Lieferzeiten werden dadurch ein niedrigeres Working Capital und eine Cashflow-Verbesserung ermöglicht. Mit weiteren Aktivitäten und einem ausgefeilten Maßnahmen-Controlling mit permanentem Monitoring wird an der signifikanten Reduzierung des Working Capitals gearbeitet. Erhebliches Verbesserungspotenzial sehen wir besonders im Wertpapierdruck bei Vorräten und Forderungen durch eine optimierte Vertriebssteuerung und die Forcierung der Exportfinanzierung. Zum umfassenden Maßnahmenpaket gehört auch die Verstetigung der Umsatzentwicklung bei Sheetfed.“

    Geschäftsentwicklung 2019 im Koenig & Bauer-Konzern

    Nachdem 2019 nicht alle im Wertpapier- und Metalldruck erwarteten Aufträge vergeben wurden, lagen Auftragseingang und -bestand mit 1.141,3 Mio. € bzw. 533,7 Mio. € unter den durch den Ägypten-Großauftrag begünstigten Vorjahreswerten (1.222,0 Mio. € bzw. 610,9 Mio. €). Beim Konzernumsatz wurde mit 1.218,5 Mio. € das Vorjahresniveau erreicht (2018: 1.226,0 Mio. €). Das Ergebnis wurde von den hohen Aufwendungen für die Wachstumsoffensive 2023 belastet. Während fehlende Deckungsbeiträge infolge verzögerter bzw. verschobener Auftragsabschlüsse sowie höhere Kosten bei der Auftragsabwicklung das Ergebnis zusätzlich reduzierten, wirkten sich Einmalerträge positiv aus. Per Saldo wurde mit dem Konzern-EBIT von 56,0 Mio. € eine Marge auf 4,6 % erreicht (2018: 87,4 Mio. € bzw. 7,1 %). Mit 38,4 Mio. € entspricht das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2019 (Vorjahr: 64,0 Mio. €) einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 2,31 € (2018: 3,86 €). In Anbetracht der deutlich gestiegenen Unsicherheiten durch die Corona-Krise schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen und den bei der Holdinggesellschaft Koenig & Bauer AG generierten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Die grundsätzliche Dividendenpolitik, 15 % bis 35 % des Konzernergebnisses auszuschütten, bleibt unberührt.

    Mit eigenen Entwicklungen, Akquisitionen und Kooperationen hat sich Koenig & Bauer Sheetfed zum One-Stop-Shop-Partner im Wachstumsmarkt Faltschachteln entwickelt (2)

    Geschäftsentwicklung 2019 in den Segmenten

    Neben deutlich mehr Serviceaufträgen führten höhere Maschinenbestellungen im Groß- und Mittelformat zu einem Zuwachs des Auftragseingangs bei Sheetfed um 8,9 % auf 625,3 Mio. € (2018: 574,3 Mio. €). Der Umsatz legte gegenüber 2018 (615,9 Mio. €) um 2,6 % auf 631,8 Mio. € zu. Der mit 183,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (189,9 Mio. €) leicht niedrigere Auftragsbestand blieb auf einem guten Niveau. Durch den Produkt- und Regionalmix sowie höhere Auftragskosten lag das EBIT mit 19,4 Mio. € unter dem Vorjahr (35,4 Mio. €).

    Bei Digital & Web lag der Auftragseingang mit 144,9 Mio. € um 18,0 % unter dem Vorjahreswert von 176,6 Mio. €. Neben dem rückläufigen Offset-Rollenmaschinen-Servicegeschäft waren geringere Bestellungen im flexiblen Verpackungsdruck für diesen Rückgang ausschlaggebend. Der Umsatz ist um 7,4 % von 153,3 Mio. € auf 164,6 Mio. € gestiegen. Per Saldo reduzierte sich der Auftragsbestand zum Jahresende 2019 von 85,8 Mio. € auf 66,1 Mio. €. Das EBIT von –16,5 Mio. € (Vorjahr: –10,2 Mio. €) war durch hohe Markteintritts- und Wachstumsaufwendungen sowie durch das negative Ergebnis im flexiblen Verpackungsdruck belastet.

    Bei Special lag der Auftragseingang mit 406,7 Mio. € unter dem durch einen Großauftrag im Wertpapierdruck beeinflussten Vorjahreswert von 505,1 Mio. €. Nach 491,5 Mio. € im Vorjahr wurde ein Umsatz von 463,9 Mio. € erzielt. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2019 bei 287,3 Mio. € (31.12.2018: 344,5 Mio. €). Durch den niedrigeren Umsatz, Produktmix und die unerwarteten Projektaufwendungen beim Wertpapier-Großauftrag lag das EBIT trotz Einmalerträgen bei 43,9 Mio. € nach 48,2 Mio. € im Vorjahr.

    Überdurchschnittliche Bilanzrelationen

    Neben hohen Investitionsauszahlungen und der Dividendenzahlung wurde der Cashflow durch Einmaleffekte wie die aus dem Ägypten-Großauftrag resultierende hohe Kapitalbindung beeinflusst. Entsprechend lagen der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit mit –7,9 Mio. € und der freie Cashflow mit –52,3 Mio. € unter den Vorjahreswerten (66,3 Mio. € bzw. –19,5 Mio. €). Die mit namhaften Banken vereinbarte syndizierte Kreditlinie mit langfristiger Laufzeit stärkt die Stabilität des Konzerns. Bei den Bilanzrelationen ist die Koenig & Bauer-Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von 34,3 % gut aufgestellt.

    Guidance für 2020

    CFO Mathias Dähn: „Bereits vor dem Ausbruch des Corona-Virus waren die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Angesichts der sich täglich verschlechternden weltwirtschaftlichen Lage durch das Corona-Virus sind die Auswirkungen auf unser Unternehmen und die Erreichung unserer Planung derzeit vollkommen offen. Für 2020 ist unsere Planung, einen gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabilen Konzernumsatz und das EBIT-Niveau des Vorjahres – ohne die rund 10 Mio. € Sonderaufwendungen für das Effizienzprogramm – zu erreichen. Allerhöchste Priorität hat derzeit der Umgang mit möglichen Konsequenzen aus der Corona-Krise.“

    Zahlen auf einen Blick

    Der Geschäftsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung.    

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    news-1637 Mon, 16 Mar 2020 12:54:06 +0100 Dritte RotaJET für Dekordrucker http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/dritte-rotajet-fuer-dekordrucker/
  • Dritte RotaJET für Interprint
  • Bahnbreite bis zu 225 cm
  • Unternehmen setzt auf Digitaldruck
  • Erfolgreiche Investitionsstrategie wird fortgesetzt
  • Die Interprint GmbH aus Arnsberg setzt ihre erfolgreiche Investitionsstrategie im Digitaldruck weiter fort. Das Unternehmen, welches seit Oktober 2019 zur Toppan Gruppe gehört, hat eine weitere RotaJET bei Koenig & Bauer bestellt. Bereits im ersten Halbjahr 2021 soll die neue Maschine in Betrieb genommen werden. Mit der RotaJET 225 kann Interprint Bahnbreiten bis zu 225 cm bedrucken.

    „Die Zukunft ist digital, davon sind wir überzeugt. Die Digitaldrucktechnik von Koenig & Bauer ermöglicht uns eine noch schnellere Produktentwicklung und eine größere Flexibilität hinsichtlich unserer Designs. Für unsere Kunden werden unterschiedliche Losgrößen, größere Rapportlängen oder bisher nicht mögliche Farbkombinationen immer wichtiger“, so Robert Bierfreund, Geschäftsführer bei der Interprint GmbH.

    Nachdem Interprint erst im vergangenen Jahr seine Digitaldruckkapazität mit der Installation einer zweiten RotaJET erweitert hat, investiert das Unternehmen kein halbes Jahr später erneut und damit in die dritte industrielle Digitaldruckanlage von Koenig & Bauer.

    Christoph Müller, Vorstandsmitglied bei Koenig & Bauer: „Für uns ist es eine besondere Wertschätzung, dass Koenig & Bauer mit seinen digitalen Druckmaschinen nicht nur bei Neukunden erfolgreich ist, sondern dass sich Interprint, der Pionier des industriellen Singlepass-Digitaldrucks in der Dekorindustrie, erneut für eine RotaJET entschieden hat.“

    Mehr als 15 industrielle Singlepass-Digitaldruck-Anlagen von Koenig & Bauer (inclusive HP PageWide T1190 und T1100) mit Bahnbreiten bis 2,8 m und Produktionsgeschwindigkeiten bis 305 m/min sind derzeit installiert bzw. verkauft.   

    Beispielhaftes Bild einer RotaJET für den digitalen Dekordruck

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    news-1616 Wed, 04 Mar 2020 10:57:22 +0100 We print your world http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/we-print-your-world/
  • Gesamtes Maschinenportfolio im neuen Design
  • Intelligente Digitalisierungslösungen für die Druckindustrie
  • Kompletter Verpackungsworkflow aus einer Hand
  • Lösungen für den flexiblen Verpackungsdruck
  • Digitaldruckanwendungen im Joint Venture Koenig & Bauer Durst
  • Unter dem Motto „We print your world“ lädt Koenig & Bauer die Messebesucher ein, in die neuesten Anwendungen der Druckwelt einzutauchen

    Mit Digitalisierungslösungen, Produktinnovationen und einem komplett neuen Maschinendesign tritt Koenig & Bauer auf der größten Messe der Druck- und Medienbranche an: „Auf der drupa führen wir Kunden mit unseren neuesten Innovationen und Technologien zusammen“, verspricht Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann. Denn Koenig & Bauer verbindet. Das ist die zentrale Botschaft vor der Branchenleitmesse im Juni. „Die Druckwelt ist eine faszinierende Welt“, betont Bolza-Schünemann, „die Vielfalt der Lösungen des Drucks und der Weiterverarbeitung macht sie bunt. In diese Welt möchten wir die Messebesucher einladen.“

    Es gibt kaum ein Substrat, das Koenig & Bauer nicht bedrucken kann: von Banknoten über Karton-, Folien-, Blech- und Glasverpackungen bis hin zum Bücher-, Display-, Kennzeichnungs-, Magazin-, Werbe- und Zeitungsdruck. Kurzum – Produkte, die auf Maschinen von Koenig & Bauer hergestellt wurden, begleiten den Alltag der Menschen. Unter dem Motto „We print your world“ zeigt die Unternehmensgruppe deshalb auf der drupa 2020 Print-Anwendungen, die die Welt der Menschen berühren.

    Verpackungsworkflow, Digitaldruck und 4.0-Anwendungen

    Unter dem Stichwort Koenig & Bauer 4.0 präsentiert der Erfinder der Druckmaschine auf der Messe intelligente Digitalisierungslösungen. Die Messebesucher können live erleben, wie sie durch die Nutzung datenbasierter Services ihre Geschäftsabläufe effizienter gestalten und ihre Maschine produktiver machen können. Im Verpackungsdruck stellt Koenig & Bauer den kompletten Workflow der Faltschachtelproduktion vor: Drucken, Stanzen, Falten und Kleben – alles auf einem Messestand und mit Maschinen von Koenig & Bauer.

    Im Rahmen des Joint Ventures Koenig & Bauer Durst präsentieren die beiden Partner außerdem auf der drupa Digitalmaschinen für den Faltschachtel- und Wellpappendruck, darunter die neue VariJET 106.

    Messeauftritt auf der drupa

    Im 203. Jahr der Unternehmensgeschichte tritt die gesamte Koenig & Bauer Gruppe auf der drupa 2020 erstmals mit einem komplett neuen Design für das gesamte Maschinenportfolio auf. „Für einige Maschinen haben wir im Vorfeld bereits renommierte Designpreise entgegennehmen können“, freut sich Claus Bolza-Schünemann. Der Messestand befindet sich am gewohnten Platz in Halle 16. Auf über 4.000 m² stellt die Unternehmensgruppe Produkte, Lösungen und Service-Angebote aus dem Bogen- und Rollendruck, Digitaldruck, den Druck flexibler Verpackungen, Metal Decorating, Glas- und Hohlkörperdruck, Kennzeichnungsdruck, Wertpapierdruck sowie der Weiterverarbeitung vor.

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